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"Schluss mit Panikpolitik": Kassenärzte fordern Aufhebung aller Corona-Einschränkungen

t-online 09/17/2021

KBV fordert Aufhebung der Corona-Einschränkungen. Dr. Stephan Hofmeister bei einer Pressekonferenz in Berlin (Archivbild). Der Vertreter der Kassenärzte fordert die Aufhebung aller Corona-Einschränkungen. (Quelle: imago images/Reiner Zensen) View pictures in App save up to 80% data.

Deutliche Worte an die politischen Vertreter kommen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Es werde Druck auf die Stiko ausgeübt und Panik verbreitet, sagte deren Vertreter Dr. Stephan Hofmeister.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister, hat die Bundesregierung scharf kritisiert. Viele Experten hätten sich gegen Auffrischungsimpfungen für alle ausgesprochen. "Wieder einmal prescht die Politik vor und schafft mit einer neuen Impfverordnung Tatsachen, bevor die medizinischen Fakten auf dem Tisch liegen," sagte der KBV-Vorstand am Freitag bei der bundesweiten Vertreterversammlung. Der damit verbundene Druck auf die Stiko, die eine Empfehlung für Auffrischungsimpfungen abgeben soll, sei "unlauter und gefährlich."

Er sieht eine große Last auf den Arztpraxen, zu impfen, aber gleichzeitig eine geringe Nachfrage. Hofmeister machte bei der Vertreterversammlung am Freitag klar: "Wenn eine staatliche Impfpflicht nicht gewollt ist, dann gibt es politisch nur eine Alternative: Die Aufhebung aller staatlich veranlassten Restriktionen. Jeder, der sich mit einer Impfung schützen möchte, kann das tun. Die Möglichkeiten dazu sind reichlich vorhanden."

"Ungute Vermischung"

Es gäbe Umfragen, in denen bislang nicht Geimpfte angeben, dass Abwarten oder Verweigerung für sie Möglichkeiten seien, ihre Unzufriedenheit mit politischen Restriktionen auszudrücken."Hier findet eine ganz ungute Vermischung statt. Die Impfung ist eine medizinische Entscheidung beziehungsweise eine für die eigene Gesundheit, und das sollte Politik auch so kommunizieren," sagte Hofmeister.

Jetzt liege es nicht mehr in der Verantwortung des Staates, sondern in der individuellen Verantwortung jedes Einzelnen. Es sei "ein Unding", dass dann die, die sich impfen lassen oder genesen sind, in ihren Grundrechten weiterhin eingeschränkt würden. Gleichzeitig werde in Berlin immer noch versucht, mit Angst Politik zu machen. Der Ärztevertreter fordert ein Ende der "Es muss endlich Schluss sein mit Gruselrethorik und Panikpolitik".

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